Aktuelles

Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl

Der Bundeselternvertretung (BEVKi) hat zur Bundestagswahl Fragen zu kitapolitischen Themen an die Fraktionen des Bundestages und an die FDP versendet.
Unter folgendem Link könnt ihr die Antworten der Parteien ansehen:

Wahlprüfsteine der BEVKi zur Bundestagswahl 2017

– – – – – – –

Wahlprüfsteine zur Landtagswahl

Der Landeselternbeirat (LEB) hat zur Landtagswahl Fragen an die Fraktionen des Landtags versendet und an die beiden Parteien, die nach den derzeitigen Umfragen eine realistische Chance auf den Einzug in den nächsten Landtag haben.
Unter folgendem Link könnt ihr die Antworten der Parteien ansehen:
http://www.lebnrw.de/2017/05/05/wahlpruefsteine-zur-landtagswahl/

– – – – – – –

Leserbrief an die Rheinische Post: Eltern wünschen qualitativ hochwertige Kitas, die als Gesellschaftsaufgabe von allen Steuerzahlern finanziert werden

Die Rheinische Post titelte am 25./26.02.2017 mit „Kommunen gegen Gratis-Kitas“.
http://www.rp-online.de/politik/kommunen-gegen-gratis-kitas-aid-1.6632695
In dem RP-Bericht behauptet ein Sprecher des Städte- und Gemeindebundes NRW: „Die Eltern selbst würden die Kita-Beiträge auch gar nicht infrage stellen“.

Das sieht der Vorstand des JAEB in Düsseldorf anders und hat folgenden Leserbrief verfasst:

Muss die Betreuungsqualität unserer Kinder in der Kita von unseren Beiträgen abhängen? Wir sagen entschieden nein! Seit geraumer Zeit fordern Elternvertreter beitragsfreie Kitaplätze, um Familien zu entlasten. Denn die Lebenshaltungskosten für Familien sind insbesondere in Düsseldorf hoch und werden nicht durch Kindergeld und Steuerentlastungen ausgeglichen – von Verdienstausfällen wegen Kinderbetreuungszeiten (Teilzeitarbeit) und Karrierehemmnissen ganz zu schweigen.
30 Stunden beitragsfrei sind in der Tat zu wenig und gehen an unserer Alltagsrealität vorbei. Fast alle Eltern benötigen mehr Betreuungsstunden und blieben weiterhin auf den übrigen Kosten sitzen.
Dennoch sehen wir Änderungsbedarf bei der Kita-Finanzierung. Ziel sollte sowohl eine NRW-weite faire Entlastung der Familien sein als auch eine finanzielle Ausstattung der Kitas, die den tatsächlichen Anforderungen angepasst wird.
Hierbei muss das Land zu seinem Wort stehen und die Kommunen und Träger ausreichend finanziell ausstatten. So kann auch das finanzielle Ungleichgewicht zwischen den Kommunen und Trägern bei der Kita-Ausstattung ausgeglichen werden.
Diese Finanzierung sehen wir als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und sollte aus Steuermitteln finanziert werden – an denen alle Steuerzahler beteiligt werden und nicht nur die Familien. Schließlich zahlen unsere Kinder in Zukunft auch die Rente von allen jetzigen Steuerzahlern.

Marcel Preukschat, Nicole Appel und Marcel Scherrer
Vorstand des Jugendamtselternbeirat der Stadt Düsseldorf