Warum lohnt es sich, beim JAEB mitzumachen?
Und wie werde ich Mitglied?
Ihr möchtet euch über eure eigene Kita hinaus für Familien in Düsseldorf einsetzen? Dann bietet der JAEB die Möglichkeit, Kita-Politik in Düsseldorf aktiv mitzugestalten.
Der Jugendamtselternbeirat vertritt die Interessen der Eltern aus Düsseldorfer Kitas und Kindertagespflege gegenüber Verwaltung, Politik und Trägern. Dabei geht es um Themen, die viele Familien betreffen – zum Beispiel Personalmangel, Betreuungszeiten, Elternbeiträge oder die Weiterentwicklung der Kinderbetreuung.
Direkt mitreden, wo Entscheidungen getroffen werden
Als JAEB sind wir an verschiedenen Stellen direkt eingebunden. Wir haben einen Sitz im Jugendhilfeausschuss, arbeiten in Arbeitsgruppen und Gremien mit und stehen im regelmäßigen Austausch mit Jugendamt, Verwaltung, Politik und Trägern.
Auch der Austausch mit dem Landeselternbeirat und der Presse gehört zu unserer Arbeit. So können wir die Perspektive von Eltern direkt in Diskussionen und Entscheidungsprozesse einbringen.
Direkt mitreden
Ihr bringt die Perspektive von Eltern dort ein, wo Entscheidungen vorbereitet und diskutiert werden.
Eigene Themen einbringen
Ihr könnt Probleme und Ideen aus den Kitas aufnehmen und gemeinsam mit anderen weiterverfolgen.
Eltern sichtbar machen
Wir bündeln Erfahrungen aus vielen Einrichtungen und machen die Perspektive von Familien gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit sichtbar.
Eigene Themen einbringen und etwas bewegen
Viele Themen des JAEB entstehen aus den Rückmeldungen der Eltern und Elternbeiräte in Düsseldorf.
Wenn ihr merkt, dass ein Problem nicht nur eure eigene Kita betrifft, könnt ihr es im JAEB einbringen, gemeinsam mit anderen weiterverfolgen und gegenüber den zuständigen Stellen sichtbar machen.
In den vergangenen Jahren ging es zum Beispiel um:
- Personalmangel und Notbetreuung,
- Betreuungszeiten,
- die Vergabe von Kita-Plätzen,
- Elternbeiträge,
- die Vernetzung der Elternbeiräte und
- den Austausch mit Jugendamt, Verwaltung und Politik.
Wir beschreiben den JAEB gerne ein bisschen als Kommunalpolitik für den Kita-Bereich – nur ohne Parteibuch und ohne Wahlplakate.
Natürlich bedeutet Mitwirkung nicht automatisch, dass sich der JAEB mit jeder Position durchsetzt. Aber er ist eine sehr direkte Möglichkeit für Eltern, Themen auf die Agenda zu bringen, Diskussionen mitzugestalten und die Perspektive von Familien einzubringen.
Informationen aus erster Hand
Durch die Mitarbeit bekommt ihr viele Entwicklungen frühzeitig mit und versteht besser, wie Entscheidungen rund um Kita und Kindertagespflege in Düsseldorf entstehen.
Gleichzeitig bringt ihr eure eigenen Erfahrungen und die Perspektive anderer Familien in diese Gespräche ein.
Muss ich dafür Expertin oder Experte sein?
Nein.
Ihr müsst weder das KiBiz auswendig kennen noch Erfahrung mit Politik oder Verwaltung haben.
Viel wichtiger ist, dass ihr Interesse an Kita-Themen habt, Fragen stellt und Lust habt, euch gemeinsam mit anderen Eltern einzubringen. Wissen über Strukturen, Zuständigkeiten und Prozesse kommt mit der Zeit.
Wie viel Zeit muss ich mitbringen?
Das Engagement ist ehrenamtlich und lässt sich unterschiedlich intensiv gestalten.
Die gemeinsamen JAEB-Sitzungen finden in der Regel ungefähr alle drei Monate statt. Darüber hinaus könnt ihr euch je nach Interesse und verfügbarer Zeit in Arbeitsgruppen, einzelnen Projekten oder im Austausch mit anderen Elternbeiräten beteiligen.
Nicht jedes Mitglied muss bei jedem Thema mitarbeiten. Manche übernehmen dauerhaft bestimmte Aufgaben, andere beschäftigen sich intensiver mit einzelnen Themen oder unterstützen punktuell.
Was bringt ihr selbst mit?
Vor allem eure Perspektive.
Im JAEB kommen Eltern aus unterschiedlichen Stadtteilen, Einrichtungen und Lebenssituationen zusammen. Genau das ist wichtig, damit nicht nur die Erfahrungen einer einzelnen Kita in die Diskussion einfließen.
Je mehr unterschiedliche Eltern sich beteiligen, desto besser können wir die Vielfalt der Düsseldorfer Kita-Familien vertreten.
Ihr könnt euch vorstellen mitzumachen?
Wie die Wahl funktioniert, wer kandidieren kann und wie ihr Teil des nächsten JAEB werden könnt, erklären wir auf unseren Wahlseiten.